Darum geht es

Ja zum Spital – für mehr Sicherheit.

Das Tal ist weitläufig und braucht sichere und kurze Rettungswege und eine regional verankerte stationäre Gesundheitsversorgung. Das Netz der Toggenburger Hausärzt*innen und die Spezialist*innen sind auf den Ankerbetrieb des öffentlichen Spitals mit einer bedarfsgerechten Anzahl Akutbetten angewiesen. Der regionale Spitalstandort und das Zentrumsspital St.Gallen erbringen ihre Leistungen gemeinsam. Das öffentliche Spital ist ein wichtiger Teil des Service Public im Toggenburg.

Ja zur Stärkung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Toggenburg: Ein Spital bietet in der Region attraktive Aus-, Weiterbildungs- und Arbeitsplätze an. Das hilft auch der Spitex, den Hausärzt*innen und so der gesamten Wohnbevölkerung. Das Spital vergibt dem lokalen Gewerbe Aufträge und ist so wichtiger Teil der regionalen Volkswirtschaft. Das Spital ist ein wichtiger Pluspunkt für die strukturschwache Region im Standortwettstreit.

Ja zur Demokratie: Am 30. November 2014 nahm die St.Galler Stimmbevölkerung mit 70-90% Ja-Stimmen sechs Spitalneu- und -ausbauten in St. Gallen (Kantonsspital und Kinderspital), Uznach, Grabs, Altstätten und Wattwil an. Mehrheiten in Regierung und Kantonsrat wollen nun vier von neun öffentlichen Spitäler schliessen, darunter den Neubau in Wattwil. Am Tag der Einweihung kommunizierte der Spital-Verwaltungsrat die absehbare Schliessung. Das Referendumskomitee will den Schliessungsentscheid dem Volk vorlegen: Nur die Stimmbevölkerung kann einen Volksbeschluss rückgängig machen.

Ja zu den öffentlichen Spitälern und damit Ja zu allen Regionen unseres Kantons. Weil wir für den starken Service Public, für Arbeits- und Ausbildungsplätze, für eine wohnortnahe und qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung und für gute Perspektiven in den Regionen des Ringkantons St. Gallen sind.